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Erste Schritte in SIM Dispatcher

Von der Registrierung bis zur ersten Anrufannahme

Vor über 3 Monaten aktualisiert

SIM Dispatcher ist ein mehrplatzfähiger Leitstellen Simulator mit Schwerpunkt auf realistischer und professioneller Einsatzbearbeitung. Entwickelt von XENBIT® basiert das System vollständig auf der ResQueServe® Platform. ResQueServe® ist das Einsatzleitsystem, das XENBIT® kontinuierlich weiterentwickelt.

Dieser Leitfaden beschreibt ausführlich den Einstieg in SIM Dispatcher. Er zeigt den Weg von der Registrierung über die Auswahl einer Leitstelle bis hin zur ersten aktiven Notrufannahme.


Registrierung und Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Website www.sim-dispatcher.com. Über die Schaltflächen „Kostenlos testen“ oder „Anmelden“ wird das Anmeldeportal der XENBIT® ID geöffnet. Diese einheitliche Benutzerkennung ist Voraussetzung für alle Produkte von XENBIT®, da sie eine zentrale Verwaltung aller Dienste ermöglicht.

Wenn noch kein Benutzerkonto existiert, führt das Portal verständlich durch alle notwendigen Schritte der Registrierung. Dazu gehören die Eingabe der persönlichen Daten und die Bestätigung der E Mail Adresse.

Falls bereits ein Konto aus einer früheren Version wie SIM Dispatcher 3 besteht, ist dieses weiterhin aktiv. Es wurde mit den vorhandenen Daten übernommen. In solchen Fällen muss das Passwort über „Passwort vergessen“ neu gesetzt werden, da ältere Zugangsdaten nicht automatisch übernommen wurden.

Nach dem erfolgreichen Login stehen alle Funktionen der Plattform zur Verfügung.


Leitstelle auswählen

Der nächste Schritt erfolgt erneut über www.sim-dispatcher.com. Im Bereich „Leitstellen“ befindet sich eine Übersicht aller verfügbaren Leitstellen. Die Auswahl kann über die Suchfunktion oder über Filter eingegrenzt werden. Die Detailansicht einer Leitstelle wird durch einen Klick auf „Anzeigen“ geöffnet.

In der Detailansicht finden sich Informationen zu Einsatzgebiet, Struktur, Ressourcen und Konfiguration der Leitstelle. Von dort aus kann die Erstellung einer neuen Sitzung gestartet werden.


Sitzung erstellen und Funktionsweise

Die Schaltfläche „Neue Sitzung“ erzeugt ein vollständiges Abbild der ausgewählten Leitstelle. Eine Sitzung ist eine isolierte Arbeitsumgebung, die von der eigentlichen Leitstelle getrennt ist. Es wird der gesamte aktuelle Datenbestand übernommen. Dazu gehören Einsatzstichwörter, Straßenverzeichnis, Rettungsmittel, Gebietsgrenzen und weitere Konfigurationen.

Diese Kopie ermöglicht eine Simulation, ohne Änderungen an der echten Leitstelle vorzunehmen. Innerhalb der Sitzung können beliebig Einsätze angelegt, Ressourcen alarmiert und Abläufe getestet werden. Fehler oder Tests haben keinerlei Auswirkungen auf die Originaldaten.

Sitzungen können jederzeit wieder gelöscht werden. Die ursprüngliche Leitstelle bleibt dabei unverändert. Nach dem Erstellen der Sitzung erfolgt automatisch die Weiterleitung zur Sitzungsübersicht.


Sitzung beitreten und Client verwenden

In der Übersicht erscheint jede neu erstellte Sitzung als eigener Eintrag. Über „Jetzt beitreten“ beginnt der Einstieg in die Sitzung. Anschließend öffnet sich die Web Sitzung, auf deren Startseite der SIM Dispatcher Client zum Download bereitsteht. Die Nutzung dieses Clients ist ausdrücklich empfohlen, da nur er die notwendige Fensterverwaltung und den für den Arbeitsalltag typischen Mehrfenstermodus ermöglicht.

Nach der Installation und dem Start des Clients erfolgt erneut die Anmeldung mit der eigenen XENBIT® ID. Der Client stellt anschließend eine Verbindung zur Sitzung her. In manchen Fällen erfolgt die Verbindung automatisch, in anderen Fällen erscheint die Auswahl der verfügbaren Sitzungen nochmals.


Einsatzleitplatz auswählen

Nach dem erfolgreichen Beitritt wird eine Übersicht aller Einsatzleitplätze angezeigt.

Ein Einsatzleitplatz kann immer nur von einer einzelnen Person genutzt werden. Sobald ein Platz ausgewählt wird, öffnet das System automatisch alle zur Bearbeitung benötigten Fenster. Dazu gehören unter anderem das Einsatzfenster, das Anruffenster, die Kartenansicht und weitere Leitstellenmodule.

Diese Fenster können manuell angeordnet werden, um eine übersichtliche Arbeitsfläche zu schaffen. Über das Menü können eigene Anordnungen gespeichert und bei Bedarf wiederhergestellt werden. Dies unterstützt sowohl erfahrene Anwender als auch neue Nutzer beim schnellen Einstieg in die tägliche Leitstellenarbeit.


Simulation vorbereiten

Im Simulationsfenster werden die Rahmenbedingungen der Simulation festgelegt.

Hier können Uhrzeit, Datum, Zeitzone, Sprache sowie die Einsatzauslastung eingestellt werden. Diese Parameter beeinflussen die Dynamik und Intensität der Simulation.

Die Einsatzauslastung kann während der laufenden Simulation jederzeit angepasst werden, wenn eine entspanntere oder intensivere Simulation gewünscht ist. Diese Einstellungen ermöglichen eine gezielte Übung verschiedener Szenarien, etwa erhöhte Einsatzbelastung oder spezielle Lagen.


Simulation starten und ersten Notruf bearbeiten

Mit einem Klick auf „Start“ wird die Simulation aktiviert. Nach kurzer Zeit erscheint im Anruffenster der erste eingehende Notruf. Der Anruf wird über die große grüne Schaltfläche angenommen. Das System arbeitet hier nach dem FIFO Prinzip, wodurch immer der älteste Anruf zuerst angezeigt wird.

Nach der Annahme öffnet sich das Abfragefenster. Dort lassen sich alle relevanten Informationen dokumentieren, die während des Gesprächs erfragt werden. Dazu gehören unter anderem der Ort des Geschehens, die Art des Ereignisses, Hinweise auf besondere Gefahren oder Angaben zu verletzten Personen.

Die erfassten Informationen werden anschließend im Einsatzfenster eingetragen. Dort entsteht der vollständige Einsatzdatensatz, der in der Folge zur Alarmierung von Ressourcen führt.

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